Kürzlichst veröffentlichte ich eine „Winter Wishlist“, dessen Preisgebung ich alles andere als Sicher war. Denn für sich selbst eine Wunschliste zu schreiben ist völlig legitim und simpel. Sie jedoch der Öffentlichkeit auf zu listen und zu zeigen, war ein sehr komisches Gefühl. Denn wer möchte keine wärmenden Handschuhe im Winter besitzen? Warum ich die Wishlist dennoch veröffentlichte? Weil ich sie mir bei anderen Blogs auch anschaue und mir den Text dabei durch lese. Dies kann durchaus zur Inspiration führen. 

 Trotzdem erschien ich mir wie eine Konsumorientierte, nach Luxusgüter strebende, alles wollende Person. Dabei überlege ich zwei mal, ob ich das jeweilige Bekleidungsstück kaufe oder nicht. Die Verarbeitung muss tadellos sein und ich muss es wirklich wollen. Denn oft haben wir von allem viel zu viel im Schrank. Ich glaube ich habe verhältnismäßig wenig im Gegensatz zu anderen Mädchen auf meiner Kleiderstange hängen. Dafür aber wohl bedacht. 
Im Großen und Ganzen sind es nur Luxusgüter und es gibt auch noch viel wichtigere Werte, als den Besitzreichtum eines Menschen. Natürlich ist es ein wunderbares Gefühl großartige Dinge zu besitzen. Doch ist es nicht alles (viel relevanter und inspirierender ist doch der Charakter des Menschen. Die Erfahrungen, Gestiken, Mimiken und Einstellungen).
Wir leben hier in einer Welt, der idealen Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung. Da sollte nicht nur auf das Optische Erscheinungsbild geachtet werden. Schließlich besitzen wir alles was wir benötigen und auch wenn das Geld nicht immer ausreicht für all die Wünsche, so können wir uns trotzdem glücklich schätzen. Denn mit Geld kann man keine Freundschaften oder Beziehungen kaufen. 
 

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