DIE BASKENMÜTZE

10. Dezember 2015

An einem dieser bekannten „bad hair days“ kommt nur die Variante des Versteckens der eigenen Haarpracht in Frage. Nach verschiedenen Optionen des Ausprobierens, kam heute nur die Baskenmütze in die engere Auswahl. Eine gute Entscheidung, oder was sagst du? Farblich passend zum Mantel und insgeheim ein bisschen parisienne. 

Übrigens geht der Name der Baskenmütze auf den Kaiser Napoleon III zurück, der sich gerne mit seiner Gattin Eugénie im Baskenland aufhielt. Dort sichtete er häufig diese Art von Mütze und nannte sie „béret basque“ ( Baskenmütze). Diese Beschreibung setze sich auch so fort. Das Béret erlang zur damaligen Zeit schon im gesamten Südwesten Frankreichs, also im Béarn, in der Casgogne und im Baskenland großer Beliebtheit. 

Während der Französischen Revolution wurde besagte Mütze erstmals in Paris gesichtet. Dort wurde ihr erstmalig im 19. Jahrhundert eine besondere Bedeutung zu geschrieben und zwar während des Karlistenkrieges, als der General Zumalacárregui rote Baskenmützen als Charakteristikum der navarresischen Bataillone einführte. Ob in schwarz, oder dunkelblau, so zeigte sich die nationale Identität, auch im spanischen Baskenland. So entstand die allgemeine Verbreitung der Baskenmütze im 19. Jahrhundert. 
Heute gibt es sie in vielen verschiedenen Farben, ob beige, blau oder rosa und gilt als modische Kopfbedeckung. Ich sehe diese Kopfbedeckung gar nicht mal so oft auf der Straße, aber wenn, dann kann sie ein wahrer Hingucker sein. 

 

 

 

 

 

Baskenmütze: IAM / Rollkragenpullover: H&M / Kette: Asos / Rock: American Apparel / Mantel: Weekday / Stiefel: Forever 21 

 

 

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