MONOGAMES LEBEN

3. April 2016

Kürzlichst traf ich mich mit einer Freundin und wir unterhielten uns über das monogame Leben und wie es uns die Gesellschaft auch irgendwie vorschreibt. Denn offene Beziehungen zum Beispiel wirken meist kritisch und abstoßend auf die Umwelt. Es ist schlichtweg ein Tabu darüber zu reden. Noch vor einigen Jahrzehnten waren Beziehungen geradezu prädestiniert für eine lebenslange Ehe. Heute werden wir als Beziehungsuntauglich abgestempelt. Stimmt denn etwas daran? Nur weil wir heutzutage schneller einen Schlussstrich unter eine Beziehung setzten, statt uns die Qual des „Wir bleiben für unsere Kinder zusammen“ antun? Solch ein vorgespieltes Leben kann ja auch nicht zum Wohl der Kinder sein. Abgesehen davon, kann jedem die Lust nach einem intimen Date mit einem Herren, abgesehen vom Herren der normalerweise in der intimen Spähre rumcruist, treffen. Was sollte man denn in dieser Situation machen? Mit dem Partner darüber reden oder warten bis sich die Gelüste immer mehr unterdrücken und das Fass der Begierde überquillt? Betrügen ist keine Option. Das geht gar nicht. Aber ein Gespräch kann schon einiges auflockern. Wenn dies immer noch nicht hilft, sollte man darüber nachdenken, ob man dem Partner eine Befriedigung mit einer/m andere/n gönnt. Da muss jeder für sich selbst zwischen einem kurzen Schmerz oder einer Trennung entscheiden. Klar ist da die Sorge des verliebens groß. Jedoch kann dies immer geschehen und keiner kann was dagegen tun. Denn es kommt, wie es kommt. Selbst wenn uns manche Leute, als Generation Beziehungsunfähig nennen, so sind wir ehrlich und sprechen aus, was wir denken. Ich selbst, hatte diesen gerade beschriebenen Akt der Begierde noch nicht.

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