SONG DER WOCHE / KW 15

18. April 2016

Nachdem ich letze Woche erstmal aufbrausend Dampf raus lassen musste, geht es hier heute ganz seidig geschmeidig zu. Viel unternommen habe ich nicht. Das übliche eben, Schule anschließendes relaxen und lesen. Am Freitag war ich wohl mit ein paar Freunden in der Banditenbar und im Panic in Essen. Das restliche Wochenende wurde mit zwei langen Spaziergängen in der Sonne gebührend ausgelassen. Meine Gedanken kreisten sich diese Woche wohl rund um das Thema Mode und generell den Konsumgütern. Das andere Menschen in anderen Ländern froh sind, wenn sie etwas zu essen haben und wir alles besitzen, was wir benötigen. Nur denken wir, dass wir immer mehr benötigen. Hier etwas neues kaufen, da etwas neues kaufen. Wenn man sich das mal so vor Augen hält, geht mir Mode manchmal mehr auf die Nerven, als es so mal zwischendurch ist. (In einer Ausbildung, dessen Bestandteil Bekleidungsstücke sind, wird man ja täglich damit konfrontiert.) Klar, ich mag Bekleidungsstücke. Früher war es mir unglaublich wichtig regelmäßig etwas neues zu kaufen, um dem inneren Loch das nach längerem Konsumentzug entsteht, eine Befriedigung zu geben. Mittlerweile finde ich es nicht mehr schlimm über längeren Zeitraum nichts zu kaufen. Natürlich wird man bestrahlt von schönen Produkten, die man selbst auch gern hätte. Schwärmt ein bisschen, aber dann ist es auch wieder gut. Am Freitag unterhielt ich mich mit einer Freundin und wir sind beide der Meinung, dass es nicht schlimm ist beispielsweise nur wenige Hosen zu besitzen. Denn an Bekleidungsstücken hängen auch Erinnerungen und erzählen Geschichten, die man mit ihnen erlebt hat. Wenn wir zwanzig Hosen im Schrank hängen hätten, würden einige Hosen gar nicht die Chance haben Geschichten zu erleben.

Neulich morgens im Radio gehört und immer wieder dran gedacht. Das Lied erinnert mich so an die Kindertage.

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