Seit kurzem macht die #SAFETYPIN Kampagne die Runde. Die Twitter Nutzerin Allison will mit dieser Sicherheitsnadel dem Brexit Rassismus entgegen setzen. So fordert sie sämtliche Bürger_innen dazu auf eine Sicherheitsnadel an die Kleidung zu befestigen, um die Solidarität mit sämtlichen Migranten zu verkunden. Damit sie eben nicht als Migranten dar gestellt werden, sonder wie wir alle als Menschen. Für all jene  die sich von Rechtsextremisten ausgeschlossen, gekränkt und unerwünscht fühlen. Um diesen Menschen zu zeigen „You’re safe with me“.

„It’s simple because you don’t have to go out and buy it, there’s no language or political slogans involved. It’s just a little signal that shows people facing hate crimes that they’re not alone and their right to be in the UK is supported.“

In Deutschland ist die Sicherheitsnadel zusätzlich ein Zeichen gegen Rechts, gegen die Afd und gegen Homophobie.
Da mache ich mit! Ich bin momentan nicht Zuhause und habe mir daher eine Sicherheitsnadel in Photoshop gebastelt. Der Sinn dahinter ist aber deckend, wie mit dem Vorhaben sich eine Nadel anzustecken.

 

 

In meiner Utopie gibt es keinen Hass, keinen Rassismus, keinen Krieg, keinen derartigen ausgeprägten Kapitalismus, wie er mittlerweile ist. Der Kapitalismus wird größtenteils bestimmt durch Menschen, die Gierig sind. Gierig nach immer mehr Einkommen. Menschen, die ungesunde Lebensmittel produzieren. Menschen, die ganz genau wissen wie sehr sie der Umwelt schaden, es ihnen aufgrund des Geldes egal zu sein scheint. In meiner Utopie gibt es mehr glückliche Menschen. Die mit dem zufrieden sind, was sie haben. Einschließlich mich. Ich träume von einer Welt, in der Menschen andere Menschen genau so toll finden wie ich und nicht mehr sagen müssen „Menschen sind scheiße“. Manchmal schaue ich Menschen an und denke mir „Ich finde Menschen toll. Ich mag Menschen.“ Sei es bei älteren Menschen, jungen Menschen, Menschen mit Behinderungen. Wenn Menschen sich über Essen freuen macht es mich glücklich. Wirklich. Vor allem wenn ich Menschen sehe, die alleine irgendwo sitzen oder lang laufen und alleine ein Eis schlecken. Früher war es für mich unvorstellbar alleine in Borken zu sitzen und ein Eis zu essen. Vom Eis essen während des laufens ganz zu schweigen. Doch irgendwann kam der Punkt als ich im Sommer alleine lesend und rauchend auf dem Marktplatz saß. Da kam ein älterer Herr alleine an mir vorbei mit einem Eis in der Hand und ich dachte mir „Süß. Er läuft hier alleine lang und dachte sich – Oh ein Eis wäre jetzt super. – Kaufte sich eins und setzt seinen Weg fort.“ Seither erfreue ich mich total daran, wenn Menschen alleine Eis essen. Das klingt vielleicht banal, doch daran merkt man einfach, dass jeder Bedürfnisse hat. Egal ob groß, klein, dick, dünn. Es ist einfach so etwas von gleich wie der Mensch aussieht. Wir sind alle Menschen und sollten uns dessen Bewusst sein. Es gibt so viele Menschen auf dieser Welt, wie kann man nur ausdrücklich so dumm sein und sich auf die Herkunft versteifen. Ich kann einfach nur sagen GEGEN RASSISMUS!

 

gegen rassismus

„Es scheint erstmal ziemlich abwegig, dass ein Einhorn in einen Fisch verliebt ist. Aber genau so abwegig ist für mich Rassismus. Unter Tieren würde es vermutlich eine andere Definiton geben, als Rassismus. Doch das ist eine Wissenschaft für sich. Und genau so ist mir Rassismus ein Rätsel.“
Susanna Göckener

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