Die digitalisierte Gesellschaft ist eine Entwicklung der digitalen Revolution des 20. Jahrhunderts. Bekanntlich gibt es diesbezüglich viele Vor-und Nachteile. In diesem Beitrag möchte ich mich aber erstmal auf die ganz offensichtlichen und im Alltag erkennbaren Nachwirkungen beziehen. Nämlich auf die zu jeder Tageszeit verbreitete Erreichbarkeit. Natürlich ist das eine sehr nützliche Funktion, die ich per se gar nicht schlecht reden möchte, aufgrund von Fällen, in denen es einem nicht gut geht oder ähnliches. Oder ganz simpel ausgedrückt, dass die Kommunikation zwischen Menschen hergestellt wird, die sich in dem Moment nicht sehen und im alltäglichen Gerummel nicht die Möglichkeit haben, sich so oft wie möglich zu sehen. Doch gerade die auf Abruf bereitstehende Erreichbarkeit führt nicht immer zur beispielsweise abendlichen Entspannung. Ganz oft merke ich, während ich Tätigkeiten, wie lesen, Filme schauen oder lernen nachgehe, gelange ich in die Versuchung andauernd aufs Handy zu schauen. (Natürlich nicht in Gesellschaft von Freunden und Familie.) Mittlerweile achte ich darauf und halte mich dann selber zurück, einen Blick auf das Smartphone zu werfen, obwohl es gar nicht vibriert hat. Verrückt oder? Mittlerweile schalte ich mein Smartphone einfach aus, um mich eben nicht abzulenken. Aber auch um mich einem sogenannten „digital detox“ auszusetzen. Quasi einer digitalen Entgiftung. Und es ist wirklich befreiend. Macht ihr das auch manchmal?

 

PS: Ich bin dem Problem von unscharfen Bildern auf der Spur.

 

 

 

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