FREIHEIT

14. März 2017

Ich fahre in Richtung Freiheit, doch eigentlich fahre ich nur im Kreis. Dachte ich mir als ich mich auf dieses Karussell begab. „Wer hat seine Hausaufgaben nicht gemacht?“, fragte vor ein paar Jahren mein ehemaliger Englisch Lehrer. Ich zeigte auf und er fragte „Warum?“. Ich antwortete mit „Es war langes Wochenende, da kam dieses Freiheitsgefühl auf und ich habe es vergessen“. Er guckte stutzig und notierte meinen Namen. Doch wie erlangen wir dieses sagen umworbene Freiheitsgefühl und vor allem, so dass es länger anhält. Einige gehen joggen, andere fahren Fahrrad oder Motorrad oder reisen auf anderen Wegen. Doch drehen wir uns nicht automatisch damit im Kreis? Irgendwann landet doch jeder wieder im Alltagstrott. Oder irre ich mich da? Natürlich kann jeder in gewisser Weise seine Freiheit erlangen. Ob auf tatsächlicher Weise im Beruf oder einfach nur dieses erstrebenswerte Gefühl. Aber im Endeffekt hat jeder irgendwelche Verpflichtungen die auf einen warten und erfüllt werden müssen. (Ausgenommen sind Verpflichtungen die Spaß machen, eher welche die auf dem „Muss“ Status basieren. Denn wenn ich etwas MUSS, macht es oft schon automatisch weniger Spaß. Leider. Kennst du das auch?) Ich bin mir der Angelegenheit bewusst, dass Verpflichtungen auch in gewisser Weise gut tun. Sie halten uns auf Trap und wir hängen nicht nur den ganzen Tag rum. Aber vielleicht versteht ihr was ich meine, mit dieser Einengung im Alltagstrott.

 

 

 

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