Über die Zustände der Plastik überfüllten Meere muss ich, so schätze ich, nicht groß erläutern. Ich gehe nun einfach mal der Annahme aus, dass jeder darüber informiert ist, welch Ungetüm Plastik ist und in welch unnötigem Maße es verwendet wird. Bei mir kommt immer stärker das Bewusstsein für einen Plastik geringeren Lebensstil. Vor allem fallen einem manchmal erst durch Zufall Alternativen zu Plastik auf, die doch ganz natürlich im Alltag integriert sind.

1. Baumwollbeutel statt Plastiktüten
Über die Zeit entwickelte ich eine pflegsame Aufbewahrung eines Baumwollbeutels in meinem Allround Jutebeutel. (Also einen Beutel in meinem normalen Beutel, den ich im Alltag verwende.)
Wenn ich dann mal spontan mehr Lebensmittel einkaufe, habe ich direkt einen Behälter, um die Lebensmittel zu verstauen, falls meine Alltagstasche nicht ausreicht. Ich glaube ich habe schon ewig keine Plastiktüte mehr gekauft..

2. Gewürze aus dem Glas, statt aus Plastikbehältern
Jeder sollte einen Supermarkt seines Vertrauens haben. Der Supermarkt deines Vertrauens bietet optimalerweise auch Gewürze im Glas an. Zum einen ist ein größerer Inhalt vorhanden, zum anderen eventuell preislich gleich, wie zur Plastik Variante. Außerdem kann das Glas nach Leerung der Gewürze noch für andere Aufbewahrungsmöglichkeiten verwendet werden.

3. Loses Gemüse kaufen
Auf dem Markt oder in türkischen (oder anders Stämmigen Supermärkten) gibt es auch sehr sehr häufig Obst und Gemüse, dass noch nicht in Plastik eingeschweißt ist. Das hat drei Vorteile. Erstens du kaufst kein Plastik mit. Zweitens du kannst deinen Einkauf so portionieren, wie du ihn benötigst. In Tüten verpacktes Gemüse musst du eventuell mehr kaufen, als du benötigst. Drittens es ist oft viel viel günstiger.

4. Kosmetik selber herstellen
Wenn du deine Cremes und Shampoos selber herstellst, kannst du eine Menge Plastik sparen. Dieser Vorgang bietet ebenfalls sehr viele Vorteile. Einerseits weißt du was drin ist und du kannst hochwertige Inhaltsstoffe verwenden. Weiterhin kannst du es so dosieren, wie du es möchtest. Ganz wichtig sei hinzufügend noch gesagt, dass du bei selbst hergestellter Kosmetik den Mikroplastik umgehst. Aber auch wenn du deine Kosmetik in der herkömmlichen Drogerie kaufst, kannst du dir die App „Codesheck“ herunterladen und die Artikel somit testen, ob Mikroplastik enthalten ist. ( Habe ich selber bisher noch nicht gemacht, soll aber wohl sehr gut sein.)
Mikroplastik wird als Kunststoff-Teilchen genannt, die kleiner als 5mm sind. Sie sind für das menschliche Auge kaum sichtbar und gelangen durch Abwasser in Flüsse und Meere. Wenn du magst, schreibe ich über dieses Thema noch mal einen gesonderten Artikel.

5. Edelstahl Brotdosen und/oder Trinkflaschen
Etwas kosten höher sind Brotdosen oder Trinkflaschen aus Edelstahl. Dafür aber auch Plastik frei. Die Brotdosen aus Kunststoff sind zwar langlebig, aber durch die Weichmacher können die Schadstoffe in das Essen gelangen. Brotdosen aus Edelstahl oder sogar Holz sind zwar aufwändiger in der Produktion, sind aber noch langlebiger und gesundheitlich unbedenklicher. Selbiges gilt für Trinkflaschen. Das beste daran ist, dass du dir zum einen dabei die To-Go Becher sparen kannst und gleich z.B. 1l mit zur Arbeit oder zur Schule mitnehmen kannst. Also im Grunde viel günstiger und ergiebiger.

 

 Achtest du auch auf deinen Plastik Konsum? Hast du noch weitere Tipps? 

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